60-Jahr Jubiläum

Vereinschronik

Die folgende Vereinschronik wurde im Jahr 2000 anlässlich des 50 Jahr Jubiläums erstellt.

1951

Am 31.Januar Gründungsversammlung im Schlüssel in Ibach

Erste Vorstandssitzung am 7.Februar.

Die ersten Statuten tragen das Datum des 8. Februar 1951, sie wurden am 10. Februar 1952 vom Kantonalverband KTSVS, am 23. Februar 1952 vom Zentralschweizerverband und am 4. Mai 1952 vom Schweizerischen Katholischen Turn- und Sportverband genehmigt. Ein Versammlungsprotokoll über die Genehmigung durch die Mitglieder lässt sich aber nicht finden.

14. Februar: Erste Turnstunde in der Turnhalle des Kollegiums Schwyz.

Am 29. 4.1951 besuchten wir den ersten Anlass, den X. Waldlauf des Zentralschweizerischen Sportverbandes in Hochdorf.

An der 2. Quartalversammlung vom 3. Juni sind 16 Mitglieder anwesend. Es wird die Anschaffung von 1 Diskus, 1 Speer, 1 Hochsprunglatte, alles für ca.. 60 Fr. beschlossen. HH. Vikar Franz Meier spricht über "Katholische Auffassung über den Leib".

An der 3. Quartalversammlung vom 23. September erfolgt eine Neuwahl des Vorstandes. Man beklagt die fehlende Turnhalle. Referat von Turninspektor (späterer Regierungsrat) Karl Bolfing über "Licht und Schatten im modernen Sport".

1952

An der ersten Generalversammlung vom 14. Februar wird der Jahresbeitrag von Fr. 2.40 auf Fr. 3.--, der Passivbeitrag von. Fr. 2.-- auf Fr. 3.-- erhöht. Die fünf fleissigsten Turner erhalten ein Turnkreuz. Der Vorschlag des Oberturners wird angenommen, einen eigenen Vorunterricht durchzuführen, zuerst soll aber noch mit den bisherigen Leitern Rücksprache genommen werden.

An der Quartalversammlung vom 25. September gab es einen Wechsel im Vorstand. Alle Turner, die das 18. Altersjahr noch nicht erfüllt haben, sollen nach der Turnstunde sofort nach Hause gehen.

1953

An der 2. Generalversammlung vom 12. März wurde der Jahresbeitrag für die Älteren auf Fr. 12.-, für die Jungen auf Fr. 6.- festgesetzt. Anwesend 26 Aktive und 10 Männerriegler. An dieser Versammlung Gründung der Männerriege mit Alois Ulrich als Obmann.

Wir starteten mit 2 Mannschaften in Walchwil am Verbandsorientierungslauf, beim Schwyzer Kantonal-Orientierungslauf in Wollerau, am Zentralschweizer-Einzelturntag in Escholzmatt, am Zentralschweizer Verbandsskirennen und an der Tell-Stafette. Am Kantonalturntag des KTSVS in Einsiedeln nahmen wir mit 16 Mann teil und erzielten mit 144,190 Punkten den 5. Schlussrang. Die Festkarte kostete Fr. 7.--.

Am 31. August orientierte Architekt Seiler über die neue Turnhalle Christophorus. Es wurde das Gesuch an die Gemeinde eingereicht für die Benützung der Turnhalle. Am 20. November hat der Gemeinderat unsere Turnstunden in der neuen Turnhalle am Dienstag und Freitag bewilligt. Josef Gasser wurde angefragt für das Anbringen des Vereinskastens im "Hof", welcher als erstes Vereinslokal bestimmt wurde.

An der Quartalversammlung vom 2. September wurde beschlossen, im Winter 1953/54 erstmals einen Unterhaltungsabend durchzuführen. Das Reglement für die Männerriege wurde genehmigt.

1954

26. September: Doppel-Fahnenweihe des TV Ibach und des KTSVS mit Kantonalstafette.

Im Herbst konnte die Turnhalle Christophorus bezogen werden.

November: Der Vorstand ist nicht bereit, dem FC Ibach einen der bisherigen Turnabende in der Turnhalle abzutreten.

Am 13./14. Juli fand der Turntag des ZKTSV in Zürich statt. Von uns waren 16 Turner dabei, welche im 12. Rang landeten. Erstmals nahmen wir am leichtathletischen Wettkampf der Schweizerischen Vereinsmeisterschaft SVM teil. In der Kategorie E reichte es mit 1950 Punkten zum 18. Rang von 30 Rangierten.

1955

Am 24. Februar wird die Schaffung der Jugendriege beschlossen.

An der 4. Generalversammlung vom 7.3.1955 werden die Fahnenpaten Frau Agatha Gasser-Inderbitzin und Herr Alois Imlig zu Ehrenmitgliedern ernannt.

"Das verflossene Vereinsjahr war ein bewegtes Jahr. Das neue Schulhaus wurde eingeweiht. Im Herbst konnten wir in die neue Turnhalle einziehen. Jetzt ist uns der Turnbetrieb bedeutend erleichtert worden, da der Weg ins Kollegium nicht mehr gemacht werden muss. Haben wir doch dieses Jahr Ziele erreicht, an die wir an der letzten GV nicht denken durften".

Höhepunkte waren die erfolgreichen Teilnahmen an der SVM sowie am Regionalturnfest ZSKTSV in Ruswil. Unsere 16 Turner erreichten mit 141,300 Punkten den 9. Rang. In der Leichtathletik A (Zehnkampf) holte sich Schmidig Dominik mit dem 20. Rang und 4192 Punkten den begehrten Kranz.

Das Schlussresultat in der SVM: Kat. E war der 9. Rang mit 2532 Punkten von 104 Rangierten.

Man war auch dabei an der Kantonalstafette in Altendorf, wie auch am Kunst- und Nationalturnergruppenwettkampf in Rothenthurm.

Erstmals wurde ein Schlussturnen ausgetragen.

Es musste ein Rückgang der Begeisterung, der zu zahlreichen Austritten führte, festgestellt werden.

1956

5. Generalversammlung vom 19.2.1956.

Fahnenweihe in Emmen, 10. Juni. Die Ibächler durften bei ihrem ersten Göttibueb, dem KTV Emmen, ein prächtiges Fest erleben. Als Göttigeschenk überbrachte Ibach einen grossen Holzteller.

Am 10. Schweizerischen Verbandsturnfest SKTSV in Dietikon vom 7./8. Juli 1956 lautete unser Ergebnis: 20 Mann, 20. Rang von 32 Sektionen mit 143,58 Punkten.

Um dem Oberturner seine Arbeit während den Turnstunden zu erleichtern wurde der Verein in Gruppen mit je einem Gruppenchef für Leichtathletik, Nationalturnen und Kunstturnen aufgeteilt. An Turner, die an Anlässen teilnehmen, werden nur noch 50 % der Spesen entschädigt.

1957

6. Generalversammlung vom 22.2.1957: Die Mitgliederzahl hatte wieder zugenommen..

Eine Delegation nahm an der Fahnenweihe des Seminarturnvereins am 28. Oktober teil. Am 11. November waren wir Fahnengötti bei der Weihe der Turnvereinsfahne des Kollegiums.

Am Interkantonalen Turnfest in Muotathal nahmen 24 Mann, davon 16 Geräteturner und 8 Leichtathleten teil.

Kunstturner, Nationalturner, Leichtathleten und Läufer holten sich an zahlreichen Wettkämpfen gute Klassierungen. In diesem Jahr wurden 98 Turnabende angeboten.

1958

7. Generalversammlung vom 4.3.58: In einer Statutenänderung wird dem Vorstand eine Ausgabenkompetenz bis Fr. 100.- bewilligt.

In der SVM startete man diesmal in der Kategorie D und erreichte mit 3100 Punkten den 2. Rang.

1959

8. Generalversammlung vom 6.3.1959: An der Tellstafette erreichte man den 20. Rang von 72 Mannschaften. Während des Jahres gab es viele gute Resultate der Kunstturner und Läufer.

1960

Meiri von Reding wird für seine ausserordentlichen Verdienste für den Verein zum Ehrenpräsident ernannt.

Im Herbst wurde eine Technische Kommission eingesetzt, der nicht weniger als 13 Funktionäre angehörten.

Fahnenweihe KTV Sattel. Zum dritten Mal durfte Ibach Fahnenpate sein.

Am 11. Schweizerischen Verbandsturnfest des SKTSV in Widnau vom 1./3. Juli war der TV Ibach mit 16 Turnern vertreten. Das Resultat war der 4. Rang mit 142,158 Punkten.

In der SVM starteten die Leichtathleten in der höheren Kategorie C. Sie erkämpften mit 5059 Punkten den 19. Rang von 138 Vereinen.

1961

An der 10. Generalversammlung vom 11. März wurden die revidierten Statuten genehmigt. Schelbert Franz ist erster Ibächler Läufer mit internationaler Berufung.

1962

An der 11. Generalversammlung vom 24.2.1962 wurden die Beiträge erhöht für Aktive bis 18 Jahre auf Fr. 8.--, für ältere auf Fr. 15.-- und für Passive auf Fr. 4.--.

Im TK-Protokoll vom 6. Juli lesen wir:

"Um die Kunstturner unseres Vereins und Kantons zu fördern, beabsichtigen wir in Ibach einen Trainingsstützpunkt für Kunstturner zu schaffen. Camenzind Josef wird in der Eigenschaft als Kunstturnerchef des SKTSV alle Vereine des inneren Kantons darum anfragen und aufbieten. Vorgesehen ist jeden Freitag einen solchen Trainingsabend durchzuführen"

Nachdem die Technische Kommission aus "technischen" Gründen ihren Versuchsballon geplatzt sah, wurde der GV beantragt, dass der Vereinsvorstand durch die Riegenleiter erweitert wird. (Immer weniger TK-Mitglieder nahmen an den TK-Sitzungen teil).

Am 8. Regionalturnfest ZSKTSV vom 23./24. Juni in Schötz. wurde Alois Bürgler Turnfestsieger Leichtathletik A mit 4732 Punkten.

1963

12. Generalversammlung am 11.1.1963: "Auch im SKTSV nehmen unsere Athleten eine führende Stellung ein. Bürgler Alois ist Saisonbester im Drei- und im Weitsprung, Josef Gwerder im 5000 m und im Marathon, Franz Schelbert im 3000 m Steeple".

Der TV Ibach wurde dieses Jahr auch mit der Durchführung der Kilbi betraut.

Dieses Jahr wagte man sich im SVM-Programm in die Kategorie BC. Das Ergebnis war ein 16. Rang mit 4798 Punkten bei 21 Teams.

Man besuchte am 8./9. Juni das 9. Turnfest AKTSV in Neuenhof. Die 16 Turner eroberten den 2. Rang mit 146.000 Punkten und den Silberkranz. Man freute sich über das bisher beste Ergebnis an einem Turnfest. Turnfestsieger in der Leichtathletik mit 4712 Pkt. Alois Bürgler.

1964

13. Generalversammlung am 24. Januar: In der Tell-Stafette des letzten Jahres (1963) wurde der 11. Rang in der Zeit von 2.36.21 erkämpft.

In diesem Jahr organisierten wir in Ibach ein grosses Interkantonales Turnfest.

1965

14. Generalversammlung am 27. März 1965.

Am Sechsländerkampf in Bern wurde Sepp Gwerder Zweiter im Marathon. Im gleichen Jahr wurde Sepp Gwerder in Sierre erstmals Marathonmeister, das Trio Sepp und Alois Gwerder und Franz Schelbert Schweizer Mannschafts-Marathon-Meister.

1966

15. Generalversammlung am 19.2.1966. An der Tell-Stafette wurde der 3. Rang erkämpft.

1967

16. Generalversammlung vom 20. Januar.1967.

Am Interkantonalen Turnfest in Ruswil errang der TV Ibach mit 42 Turnern in der 1. Stärkeklasse den 2. Platz mit 97,487 Punkten.

1968

17. Generalversammlung vom 12. Januar: Den Bestrebungen zur Gründung einer Handballriege wurde nicht Folge geleistet, weil man eine Konkurrenzierung des Vereinsbetriebes befürchtete.

Der Leichtathlet Alois Bürgler orientierte über die Bestrebungen zur Gründung eines kantonalen Leichtathletikverbandes.

Sepp Gwerder am Olympia-Marathon in Mexico: Das Vereinsjahr stand ganz im Zeichen der fünf olympischen Ringe. Am Marathon in Chemnitz (DDR) auf einer ganz flachen Strecke und idealem Wetter schafften die beiden bereits selektionierten Berner Kunisch und Friedli die geforderte Limite von 2.23.00, während Josef Gwerder an diesem Termin den 30 km-Lauf in Beek (NL) für die Schweiz zu laufen hatte, wo er in der olympiawürdigen Zeit von 1.37.22 bester Schweizer wurde. Josef Gwerder war auch mit der Zeit von 2.27 bester Schweizer im Marathon des Sechsländerkampfes in Brescia (I), an dem er die beiden bereits selektionierten Berner klar schlug. Sepp Gwerder siegte anschliessend auch beim internationalen Marathon von Frauenfeld in der Zeit von 2.25.01. Da dies den Selektionären immer noch nicht genügte, musste die Entscheidung an der Marathonmeisterschaft in Dübendorf auf einer allerdings nicht vorteilhaften Strecke fallen. Aber erst auf Démarchen unseres Läuferchefs Jules Zehnder beim NKES, SOC und der ETS Magglingen mussten die beiden Berner zu dieser Meisterschaft starten, zu der sie forfait geben wollten. In einem dramatischen Lauf schlug Josef seine Gegner und wurde zum dritten Mal Schweizer-Marathonmeister in der brillanten Zeit von 2.24.57. Auf Grund seiner Leistungen musste Josef von den zuständigen Gremien gerechtigkeitshalber ebenfalls für Mexiko selektioniert werden. Dort hat er unser Land unter denkbar ungünstigen klimatischen Verhältnissen höchst ehrenvoll vertreten, indem er sich als 32. von über 70 gestarteten Läufern aus fünf Kontinenten klassierte und mit Abstand bester Schweizer wurde. Nach seiner Rückkehr wurde Josef Gwerder vom ganzen Dorf begeistert empfangen. Dank gebührt der eigens dafür gebildeten Gönnerorganisation, die Josef den Start in Mexiko erleichterte.

Am Turnfest Schwyz-Zug vom 29./30. Juni in Einsiedeln war Ibach mit 40 Mann dabei, erzielte in der 1. Stärkeklasse mit 145,739 Punkten den 2. Rang, in der Kantonalstafette den 3. Rang in 2.48.8 und in der Olympischen Stafette den 2. Rang in 3.41.4. Kranzgewinner wurden Wolfisberg Toni im Nationalturnen und Bürgler Alois in der Leichtathletik.

1969

18. Generalversammlung vom 10. Januar 1969.

Es wurde die Anschaffung eines neuen Vereinstrainers beschlossen. Die Generalversammlung soll neu stets am Freitag der letzten Oktoberwoche stattfinden.

19. Generalversammlung vom 24. Oktober 1969.

Am Turnfest ZSKTSV in Emmen/Emmenbrücke erreichte der TV Ibach mit 42 Mann den famosen 3. Rang. Alois Bürgler holte sich mit 5178 Punkten wiederum den Turnfestkranz. Auf Grund der gemachten Erfahrung bei der Benotung wurde beschlossen, in Zukunft auf die Körperschule zu verzichten.

1970

20. Generalversammlung vom 30.10.1970: Ein frischer Wind wehte in den Kreisen der Kunstturnerriege. Dem im Frühling gestarteten "Turnen für jedermann" war der erhoffte Erfolg versagt.

Am 13. Schweizerischen Turnfest SKTSV in Freiburg vom 3./5. Juli erzielten wir in der 3. Stärkeklasse mit 30 Mann den 1. Rang mit 146,872 Punkten. Wir erhielten den Goldkranz, für Haltung und Leitung gab es fast keine Abzüge. Dem Turnfest in Fribourg hat man eine erlebnisreiche Turnfahrt auf den Kühboden unterhalb des Eggishorn angeschlossen.

Der Delegiertenversammlung des KTSVS wurde ein Antrag auf vermehrte Förderung des Kunstturnens auf kantonaler Ebene gestellt.

1971

Zur 21. Generalversammlung mit Jubiläumsakt zum 20-jährigen Bestehen des Vereins vom 29. Oktober wurden die Ehren-, Gründer- und ehemaligen Mitglieder mit speziellen Schreiben eingeladen. In dieses Jahr fällt die Gründung des Leichtathletikverbandes Schwyz (LVS). Die Statuten wurden vom Vorstand genehmigt. Der TV Ibach hatte die Ehre mit Alois Bürgler den ersten technischen Leiter und mit Jules Zehnder den ersten Pressechef zu stellen.

Der Höhenflug in der SVM dauerte an. Mit 6580,5 Punkten klassierte sich der TVI in der Kat. BC auf dem 7. Platz.

1972

Die neue Zeit brach an: Nach Dominik Lüönd als letzten Oberturner kam die neue Aera mit Hans Kappeler als Technischer Leiter. An der Generalversammlung konnte leider das Präsidentenamt nicht besetzt werden. Der Vorstand bekundete seine positive Einstellung zum Bau eines Hallenbades in Schwyz, konnte sich aber nicht finanziell daran beteiligen. Eine Delegation mit Fahne überbrachte Bundesrat Dr. Kurt Furgler im Casino Schwyz die Glückwünsche zu seiner Wahl in den Bundesrat. An der neu eingeführten Schweizerischen Volksolympiade nahm Ibach erfolgreich teil.

1973

Auch an der 23. Generalversammlung vom 26. Oktober konnte wie im Vorjahr kein neuer Präsident gefunden werden.

In diesem Jahr erzielten wir in der Kategorie BC mit dem 5. Rang und 6616 Punkten einen neuen Vereinsrekord.

1974

Nach einer präsidentenlosen Zeit konnte an einer ausserordentlichen Generalversammlung Jules Zehnder als Präsident gewonnen werden. Die Gemeinde Schwyz sicherte für die Erstellung von Aussenanlagen bei der Christophorus-Turnhalle den Betrag von Fr.17000.- zu.

Am 23. Juni war Ibach Organisator des 1. Turntages des KTSVS. Wegen fehlender Anlagen in Ibach musste der Anlass nach Muotathal verlegt werden.

1975

An der 25. Generalversammlung vom 25. Oktober stellte sich der Präsident für ein weiteres Jahr zur Verfügung. In diesem Jahr wurde die Anschaffung eines neuen Vereinstrainers und eines Turndresses beschlossen. Die Vorbereitungen für das 25-Jahr-Jubiläum liefen an. Als Novum nahm man am 21./22. Juni am 12. Schwyzer Kantonalturnfest ETV in Wangen teil.

Eine Woche später folgte das 14. Schweiz. Verbandsturnfest SKTSV in Luzern. Unsere 24 Mann erzielten dort in der 5. Stärkeklasse mit 146,15 Punkten den 6. Rang.

1976

Dieses Jahr stand ganz im Zeichen des 25-Jahr-Jubiläums des TVI vom 12./13. Juni. Im Rahmen dieses Jubiläums wurden von Ibach auch die Zentralschweizerischen Kunstturnertage organisiert.

1977

In der Abstimmung vom 13. März fand der Bau einer Dreifachturnhalle im Rubiswil keine Gnade. Unter dem Motto "Bunt gemischt" stand der Turnerabig. Im Juni wurde wiederum der "schnällscht Ibächler" erkoren.

Der Beitritt zur Sportvereinigung Schwyz wurde beschlossen. Diese Dachorganisation hat die Aufgabe, sich für die Sportanlagen in der Gemeinde Schwyz einzusetzen.

1978

An der Tell-Stafette konnten die alten Mannen nochmals zuschlagen und erzielten den glänzenden 5. Rang. Am ZKTSV-Turnfest in Zug resultierte der 2. Rang in der 4. Stärkeklasse. Karl Studiger wurde zum dritten Präsidenten des LVS gewählt.

1979

An der Generalversammlung der Sportvereinigung wurde dem Antrag der Turnvereine Schwyz, Ibach und Seewen zugestimmt, dem Gemeinderat Schwyz das Projekt einer zentralen Sportanlage zur Stellungnahme zu unterbreiten.

In diesem Jahr waren wir Patensektion an der Fahnenweihe des TSV Steinen.

Ibach war mit der Schweizer Crossmeisterschaft erster Organisator einer Schweizermeisterschaft in einer leichtathletischen Disziplin im Kanton Schwyz. Für die einwandfreie Organisation gab es viel Lob idurch den SLV und die Medien.

1980

Rita Schelbert wurde vom Kantonal-Schwyzerischen Verband für Leibesübungen, (heute Sportverband des Kantons Schwyz SKS), zur Sportlerin des Jahres 1979 gewählt.

Rund um den oberen Fussballplatz im Gerbihof wurde in Frondienstarbeit eine Finnenbahn geschaffen.

Josef Suter wurde in das Kader der Biathlon-Nationalmannschaft berufen. Der diesjährige Turnerabig stand unter dem Motto "A wie Amerika".

An der Generalversammlung wurden die neuen Statuten genehmigt, welche jene von 1961 ablösten.

1981

Der TV Ibach war mit ETV Schwyz und ETV Seewen Organisator des 15. Kantonalturnfestes ETV in Ibach. An der 20. Jubiläums-Tell-Stafette in Bürglen erkämpfte unsere Equipe den famosen 3. Rang. Im November fand in der Gemeinde Schwyz eine Abstimmung für einen Planungskredit von 30'000 Franken für eine zentrale Sportanlage statt, an der leider ein Nein des Souveräns zur Kenntnis genommen werden musste. Alois Bürgler, Karl Studiger und Jules Zehnder wurden Ehrenmitglieder des LVS. In der SVM Frauen Kat. C wurde mit 5608 Punkten ein Kantonalrekord erzielt.

1982

Unter dem Motto "Ibach gestern-heute-morgen" wurde am Turnerabend wiederum ein vielseitiges Programm gezeigt.

Der TV Ibach erhielt ein neues Vereinssignet, das auch die neuen Wettkampfleibchen zierte.

1983

Unser Biathlonist, Berg- und Langläufer Josef Suter, Ried, Muotathal, wurde zum Schwyzer Sportler des Jahres 1982 gewählt.

Mit dem tradionellen Turnerabend unter dem Motto "Euro-Trip" konnte ein gefälliges Programm dargeboten werden.

1984

Das Turnerskirennen, der Turnerbummel und die Velotour waren Anlässe, bei denen sich Turnerinnen und Turner mit ihren Familien treffen konnten.

Erstmals beteiligte sich der TV Ibach an der LMM (Leichtathletik-Mannschafts-Mehrkampf-Meisterschaft), wo die Punkte der vier besten 5-Kämpfer zu einem Mannschaftstotal zusammengezählt werden. In der Kategorie Aktive wurden 9904, in der Kat. Jugend 4383 und der Kategorie Mädchen 4526 Punkte erzielt.

1985

An der 21. Tell-Stafette belegte der TV Ibach den guten 21. Rang von 167 klassierten Mannschaften. Zur Abwechslung nahm man am Firmen- und Vereinsturnier des FC Ibach teil. Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der Jugendriege wurde eine kleine Broschüre verfasst, die an alle Ibächler Haushaltungen verteilt wurde. Mit der Organisation des Cristallina-Cups versuchte man der Nachwuchsförderung neue Impulse zu verleihen. In diesem Jahr erzielten unsere Leichtathleten 4 Schweizermeisterschafts-Medaillen, 1 Verbandsmeistertitel SKTSV mit Rekord, 8 Kantonalmeister-Titel und 2 Kantonal-Rekorde.

1986

Am Schwyzer Gemeindefest betrieb der TV Ibach zusammen mit dem EHC Ibach ein Steakhaus. Für den in Betrieb genommenen Kraftraum in der Christophorusturnhalle hatte die Vereinskasse den Betrag von 3700 Franken beizusteuern. Bei der Wiederinstandsetzung des Vita-Parcours im Gibelwald hatte der TV Ibach mit der Anlegung eines Rindenweges seinen Beitrag geleistet.

Die Knaben- und die Mädchen-Jugi starteten am Jugi-Tag das SKTSV in Frauenfeld und brachten 19 Auszeichnungen heim nach Ibach.

Am SKTSV-Verbandsturnfest in Frauenfeld nahmen gegen 100 Turnerinnen und Turner teil. Besonders erwähnenswert war das erstmalige Mitmachen der Turnerinnen am Sektionswettkampf mit Jazzgymnastik und Korbeinwurf. In diesem Jahr wurden 1 Schweizermeistertitel, 4 SKTSV-Verbandsmeistertitel, 12 Kantonalmeistertitel, 1 Schweizerrekord und 2 Kantonalrekorde erzielt.

1987

Auf Rinderbühl wurde ein Skiweekend durchgeführt, nachdem in den letzten Jahren das Vereins-Skirennen jeweils der schlechten Witterung zum Opfer fiel. Im Juni stimmten die Bürger der Gemeinde Schwyz endlich der Erweiterung der Turnhalle Rubiswil zu. Das zweite bedeutende Ereignis war die Eröffnung des Sportzentrums Luterbach in Küssnacht. Zwei Senioren-Mannschaften des Zischtigsclubs reisten erstmals nach Unterägeri an ein Hallenkorbballturnier.

1988

An der Tell-Stafette vom 15. Mai nahmen die Turner den 15. Rang ein, die Turnerinnen wurden als drittbestes Damenteam klassiert.

Robert Heinzer wurde am 1. April SLV-Athletenbetreuer. Die neue Dreifachturnhalle im Rubiswil konnte in Betrieb genommen werden. Ibach fiel die Ehre zu, Patensektion bei der Fahnenweihe des KTV Steinerberg zu sein.

1989

Die Kantonalen Crossmeisterschaften wurden auf dem Rubiswil-Areal organisiert. Ebenfalls auf dieser Anlage kam der Kantonale Sporttag des KTSVS zur Durchführung.

Unsere Leichtathletinnen und -Athleten eroberten 7 Kantonalmeistertitel. Wie im Vorjahr wurden 45 Lizenzen eingelöst. Ueber 40 Turnerinnen und Turner trafen sich in Aufiberg zum Turnerpicknick.

1990

Robert Heinzer wurde vom Zentralvorstand des Schweiz. Leichtathletikverbandes SLV zum Chef Leistungssport gewählt. Der Gründung und dem Beitritt zu einer Leichtathletikgemeinschaft mit den Vereinen Steinen, Schwyz, Brunnen und Ibach wurde an der Generalversammlung zugestimmt. Von den Kantonalen Leichtathletikmeisterschaften in Lachen und Zug kehrten 8 Vereinsmitglieder als Kantonalmeister oder als Kantonalmeisterin nach Ibach zurück.

Am ZSKTSV-Turnfest in Altdorf machten unsere Mehrkämpfer von sich reden. Mit Guido Grab stellten wir den Sieger im Zehnkampf der Junioren, wo er eine sehr gute Punktzahl von 6199 erreichte. Vereinsmitglied Michael Pfyl, damals für den KTV Freienbach lizenziert, machte im Zehnkampf der Männer alles klar. Er siegte mit bemerkenswerten 6354 Punkten. Im Vierkampf der Mädchen B schwang Jeanette Marty mit den von ihr erzielten 2252 Punkten obenauf. Sie gewann auch den Schweizer Final des Leichtathletik-Coop-Cups.

1991

Dieses Jahr stand im Zeichen des 40-jährigen Vereinsjubiläums und der damit verbundenen Beschaffung eines neuen Vereinstrainers. Der Festbericht hierüber ist an anderer Stelle dieser Schrift nachzulesen.

An der von uns organisierten Kantonalen Crossmeisterschaft liefen in der Kategorie Mädchen B Sabine Schuler, Christine Schuler und Karin Gwerder in dieser Reihenfolge einen dreifachen Sieg heraus. Bei den Schülerinnen B setzte sich Katja Kamer auf den 1. Platz.

An den Kantonalmeisterschaften stiess Jeanette Marty die Kugel 13,24 m weit und wurde Kantonalmeisterin. Den gleichen Titel holte sich Schuler Christine über 1000m in der Zeit von 3.07.30.

1992

Am stimmungsvollen Verbandsturnfest SKTSV in Sursee traten die Herren in der 3. Stärkeklasse (20 Turner), die Frauen in der 1. Stärkeklasse (20) Turnerinnen und die Damen in der 4. Stärkeklasse (16 )Turnerinnen an. Die. Damen holten sich den Sieg mit 198,25 Punkten.

Die kantonalen LA-Meisterschaft brachten dem TVI fünf Meistertitel in den Bahnläufen und zwei Titel in den Crosswettbewerben ein.

1993

Am Kantonalen Sporttag im Kollegi belegten unsere Turnerinnen den ersten Platz. Hervorragend auch die Leistungen in den Stafetten: Die Turnerinnen siegten in der Olympischen und die Aktiven Herren über 8 x 80 m. An den Cross-Schweizermeisterschaften holte Andrea Immoos die Silbermedaille bei den Schülerinnen A.

Jeanette Marty holte sich an der Schweizermeisterschaft die Bronzemedaille im Speerwerfen. An den kantonalen LA-Meisterschaften konnten sich unsere Athleten und Athletinnen zehnmal als Kantonalmeister oder Kantonalmeisterin feiern lassen.

1994

Das Training im Rahmen der LG begann Früchte zu tragen. 9 Athleten/innen nahmen erfolgreich am Nationalen Hallenmeeting in Magglingen teil. 11 Ibächler absolvierten das von Röbi Heinzer organisierte Trainingslager in Cesenatico in Italien.

Am 8. Mai hat das Stimmvolk der Gemeinde Schwyz dem Bau einer Sportanlage im Wintersried zugestimmt.

Unter dem Motto "Fünfzig, zünftig, künftig" beging unser Kantonalverband sein 50-Jahr-Jubiläum mit einem Sternmarsch nach Rothenthurm am 21. August und der eindrücklichen Jubiläumsfeier am 26. November in Einsiedeln.

1995

Am Kantonalen Sporttag in Einsiedeln siegten unsere Damen, die Herren kamen hinter Galgenen auf den zweiten Platz. Beim gleichen Anlass stiess Jeanette Marty die Kugel auf sensationelle 15,23 m. Unsere Damen dominierten auch die 8 x 80m Stafette und liefen als einzige die Olympische Stafette. Bei den Kantonalen Einkampfmeisterschaften kamen 7 Goldmedaillen nach Ibach.

1996

Am 15. August stachen wir erstmals in Gersau zu einer Nauenfahrt in See. Unsere Mithilfe bei der dritten Etappe des SWISS O WEEK 6 Tage-Orientierungslaufes bestand in den organisatorischen Bereichen Verpflegung, EDV/Büro, Verkehr und Bauliches.

An den Kantonalmeisterschaften errangen unsere Läufer und Läuferinnen gleich neun Mal den obersten Podestplatz. Am SBG-Cup-Final in Magglingen sicherte sich Nadja Kamer mit einem dritten Rang im Hindernislauf und einem fünften Rang im Geländelauf die Goldmedaille.

1997

Die langersehnte Sportanlage Wintersried konnte am ersten Septemberwochenende feierlich eingeweiht werden. Unsere Mitglieder haben viele Stunden Frondienstarbeit geleistet.

An den kantonalen Meisterschaften nahmen insgesamt 31 Athletinnen und Athleten teil. Ausbeute: 12 mal Gold, 8 mal Silber und 6 mal Bronze. Dazu kamen 4 Meistertitel im Cross und 5 Verbandsmeistertitel.

1998

Grosseinsatz des Vereins als Organisator. Dank den neuen Sportanlagen im Wintersried konnten erstmals Kant. LA-Einkampfmeisterschaften, ein Rollstuhl-Meeting und sogar die Schweizer Mehrkampf-Meisterschaften in Ibach durchgeführt werden. Das konsequente Training begann Früchte zu tragen: über 40 Meistertitel an kantonalen und nationalen LA-Anlässen. Herausragendes sportliches Ereignis war die Silbermedaille von Barbara Leuthard an der MK-SM in Ibach (Kat. WJA mit 5214 P., Kantonalrekord).

EM Jules Zehnder wurde vom SKS als Schwyzer Sportförderer 1997 geehrt. Mit der Schwierigkeit bei der Besetzung von Führungspositionen wird die Ehrenamtlichkeit landesweit thematisiert.

1999

Die Delegiertenversammlung des SKTSV hat am 24. April den bisherigen Verbandsnamen in "Sportunion Schweiz" umbenannt. Gleichzeitig wurden neue Verbandsstatuten und ein neues Leitbild genehmigt. Kernpunkt ist neu die direkte Mitgliedschaft der Sportvereine im Verband.

Dank ihren vorzüglichen sportlichen Leistungen im letzten Jahr hat der Sportverband des Kantons Schwyz unsere Leichtathletin Barbara Leuthard zur Nachwuchssportlerin des Jahres ernannt.

An den Kantonalen Meisterschaften hamsterten unsere Athleten und Athletinnen 41 Medaillen für den TV Ibach. An den Verbandsmeisterschaften SKTSV waren 6 Medaillen, davon 3 Goldene, die Ausbeute.

2000

Am Cross-Challenge der Kantone Schwyz, Glarus und Zürich mit den drei Läufen in Netstal, Affoltern a.A. und Freienbach konnten wir drei Kantonalmeisterinnen und zwei Kantonalmeister feiern. Bei den Kantonalen Einkampfmeisterschaften haben unsere Leute in 79 Disziplinen um Weiten, Höhen und Zeiten hart gekämpft. Vierzehnmal stand ein Ibächler oder eine Ibächlerin zuoberst auf dem Podest. Erstmals seit Rita Chiara konnte der TV Ibach mit Barbara Leuthard eine Athletin an den Europacup entsenden.

Am internationalen FICEP-Verbändewettkampf verbesserte Barbara Leuthard den bisherigen Kantonalrekord im Dreisprung um 65 Zentimeter auf 11,67 Meter und setzte sich dabei an die erste Stelle der schweizerischen Bestenliste bei den Juniorinnen.

In diesem Jahr fanden acht Schweizermeisterschaftsmedaillen den Weg nach Ibach, wovon vier allein auf das Konto von Barbara Leuthard gingen (einmal Gold, einmal Silber, zweimal Bronze). Erstmals konnte mit der LG Innerschwyz eine SM-Bronze-Sprintstaffelmedaille (Jugend A, 4 x 100m) mit Röbi Ernst, Marco Höfliger, Remo Lüönd, zusammen mit dem Steiner Röbi Betschart gewonnen werden.